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Die neuen Zahlen der Statistik der Priesterweihen und Seminaristen in Deutschland für das Jahr 2015 bestätigen den Trend der vergangenen Jahre. Sowohl die Anzahl der Priesterweihen, wie auch der Neuaufnahmen ins Priesterseminar und damit verbunden die Größe der Seminarien geht seit Jahren kontinuierlich zurück. Der Anteil derer, die bereits Theologie studieren, bevor sie sich im Priesterseminar melden, wurde in den letzten Jahren immer größer. Die Regentenkonferenz sieht die Notwendigkeit, in den Ausbildungsstrukturen Veränderungen herbeizuführen, um den Gegebenheiten besser entsprechen zu können.

Die Zahlen können nicht losgelöst von einer gesamtkirchlichen Entwicklung betrachtet werden (vgl. z.B. auch die Entwicklungen bei den anderen pastoralen Berufen). Deshalb ist es neben vielen Überlegungen ein Anliegen der Berufungspastoral, zur geistlichen Erneuerung in unseren Diözesen beizutragen und einen besonderen Schwerpunkt auf das Gebet um geistliche Berufungen zu legen. Es ist in diesem Jahr genau 90 Jahre her ist, dass in Freiburg engagierte Frauen im Nachklang des 1. Weltkrieges das Gebet für Priesterberufungen initiiert hatten. Für die Verantwortlichen in der Berufungspastoral ist dies der Anlass, das Gebet in diesem Anliegen neu in den Blick zu nehmen. Mit verschiedenen Initiativen soll die eucharistische Anbetung in diesem Anliegen gefördert werden. Der Oberkircher Künstler Michael Huber hat für das Zentrum für Berufungspastoral eine Monstranz entwickelt, die all diejenigen erwerben können, die sich im Anliegen um geistliche Berufungen zum Gebet versammeln. So kann in den Gemeinden ein neuer Impuls gegeben werden, sich diesem Anliegen zu widmen. Zugleich ist dies eine gute Möglichkeit, die geistliche Vernetzung der Betenden über die Gemeinden hinaus zu stärken. [Mehr Information gibt es hier =>Link zur Homepage-Unterseite]