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Nach der gelungenen Premiere des Ersten Deutschen Seminaristentages im Jahre 2003 in Mainz sollte diesmal die große Öffentlichkeit der sich auf dem Katholikentag in Saarbrücken präsentierenden deutschen Kirche als Plattform gewählt werden: Während des Katholikentages in Saarbrücken fand der Zweite Deutsche Seminaristentag statt.

Nicht wie in Mainz beinahe tausend Alumnen waren gekommen, aber doch immerhin weit über fünfhundert, nur wenige als Dauerteilnehmer des Katholikentages, die meisten eigens zum Seminaristentag.

Am Freitag, den 26.05.2006, konnte Regens Dr. Baur (München), der Vorsitzende der Regentenkonferenz, Alumnen, Kollegen und Gäste in der Pfarrkirche St. Pius in Saarbrücken begrüßen. Ein Grußwort von Papst Benedikt XVI. und die Ansprache von Bischof Dr. Genn (Essen) während des Gebets um Priesterberufe stimmten in das Treffen ein.

Der nächste Tag begann mit einer Eucharistiefeier mit den Kardinälen Lustiger (Paris) und Lehmann (Mainz). Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz hielt seine Predigt als einen leidenschaftlichen und persönlichen Appell zur pfingstlichen Zeugenschaft für Christus. Im folgenden Podium ging es um das eigentliche Thema des Seminaristentages: „In Heiligkeit und Gerechtigkeit. Priester werden vor Gottes Angesicht.“ Vor allem die Zeugnisse von Kardinal Lustiger und Frau Fege hinterließen bei den Seminaristen einen starken Eindruck. Den inhaltlich Impuls setzte ein Referat von Bischof Koch (Basel).

Mit einem gemeinsamen Mittagessen klang der Zweite Deutsche Seminaristentag aus. – Nicht ganz zufrieden fuhren die Teilnehmer nach Hause. So beeindruckend und interessant die Veranstaltung auch gewesen war – dass sie nur weit entfernt vom eigentlichen Katholikentag am Stadtrand stattfinden konnte, war unverständlich geblieben, und hoffentlich nur ein organisatorisches Problem.

Gerhard Weber

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